Google Street View Kuriositäten

Google Street View Kuriositäten

Google fährt mit seinen Foto-Fahrzeugen die ganze Welt ab und fotografiert die Straßen samt unserer Vorgärten. Das Ergebnis ist eine leicht pixelige und zusammengestückelte virtuelle Abbildung unseres Straßennetzes, durchsetzt von unkenntlich gemachten Hausfassaden derer, die der Darstellung ihrer Häuser widersprochen haben. In 50 Jahren wird man das Ergebnis namens Google Street View wahrscheinlich müde belächeln, über den Aufwand, der betrieben wurde wird man dann wahrscheinlich aber immer noch staunen.

Doch Google hat mit seinen Fotofahrten im Sekundentakt nicht nur die Straßennetze festgehalten, sondern ganz nebenbei auch das Leben auf eben diesen. Ob verwahrloste, zugemüllte Straßen, Prostitution, Gewalt und Tod oder einfach nur irritierende Kuriositäten – Google Street View hat nicht nur Hausfassaden und Vorgärten erfasst, sondern auch Momentaufnahmen des Sraßenlebens festgehalten – eine bunte Welt von Dekadenz bis Elend, Freude und Finsternis.

In der nachfolgenden Diaschau sehen sie eine Auswahl der Street View Kuriositäten. Wenn Ihnen die 65 Bilder nicht reichen und sie Lust auf mehr bekommen haben, besuchen sie doch die Seite 9eyes auf der Jon Rafman viele weitere teilweise sehr faszinierende Bilder gesammelt hat.

 

Wissenswertes über Google Street View

(Quellenauswahl: Wikipedia, 2017)

Google Street View ist ein Online-Dienst des US-amerikanischen Unternehmens Google Inc. Der Dienst wurde im Mai 2007 mit ausgesuchten, lediglich in den Vereinigten Staaten verfügbaren Ansichten erstmals vorgestellt.

Ab Juli 2008 nahm Google deutsche Straßen in vielen Städten und Landkreisen auf. Nach einer Pause im Winter 2008/2009 waren die Google-Fahrzeuge seit März 2009 wieder auf Deutschlands Straßen im Einsatz. Am 10. August 2010 gab Google bekannt, dass der Kartendienst noch im Jahr 2010 für die 20 größten Städte Deutschlands bereitgestellt werden sollte. Diese Städte waren: Berlin, Bielefeld, Bochum, Bonn, Bremen, Dortmund, Dresden, Duisburg, Düsseldorf, Essen, Frankfurt am Main, Hamburg, Hannover, Köln, Leipzig, Mannheim, München, Nürnberg, Stuttgart und Wuppertal.

Am 2. November 2010 wurden zum ersten Mal in Deutschland liegende Straßenzüge in Street View online gestellt.

Im Oktober 2012 gab Google diverse Ansichten seiner Rechenzentren auf Street View frei, darunter zum Beispiel eine Serverfarm im Ort Lenoir, North Carolina. Bislang hat Google Details zu seinen Rechenzentren geheim gehalten und für die bekannten Standorte seiner Gebäude aus Sicherheitsgründen keine hochauflösenden Bilder in Street View zur Verfügung gestellt.

Seit 23. April 2014 ist es möglich, Street-View-Bilder im Zeitablauf als sogenannte Zeitreise anzusehen. Dadurch können Bilder am selben Ort von verschiedenen Jahreszeiten oder Baufortschritte an Gebäuden verfolgt werden.

André Morre

Selbstständiger Grafik-Designer und Inhaber dieser Internetseiten.
Konzeption, Design, Webdesign, Text, Fotografie

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